„Die ganze Welt ist ein Orchester“ – unter diesem Titel ist eben rechtzeitig zu seinem 70.Geburtstag ein Buch über Adam Fischer im Zsolnay Verlag erschienen. Der Historiker und Journalist Andreas Oplatka hat die Biographie nach vielen Gesprächen mit Adam Fischer in deutscher und ungarischer Sprache verfasst.  Sie zeigt in einer spannenden Verknüpfung von Politik und Kultur die Stationen der internationalen Karriere von Adam Fischers vor den Hintergründen der politischen Entwicklungen der jeweiligen Zeit. Eine Reihe von Buchpräsentationen in verschiedenen Städten stehen nun auf dem Plan: in der Wiener Staatsoper, der Tonhalle in Düsseldorf sowie im Budapester Palace of Arts "MUPA" wurden die deutsche und die ungarische Fassung einem interessierten Publikum präsentiert und viele Bücher von Adam Fischer und dem Autor signiert. Die nächste Buchpräsentation findet am 19.September in München in der Autorenbuchhandlung statt. Auch hier gibt es wieder Gelegenheit, das Buch signieren zu lassen. Der Eintritt ist frei.

Stimmen zum Buch:

„Ein spannendes, lesenswertes und nicht zuletzt umsichtig zeitkritisches Buch. (Es) zeigt Fischer nicht nur als Musiker, sondern auch als Menschen: als einen Mann von Witz, als glühenden Verfechter grenzüberschreitenden kulturellen Denkens und als einen kritischen Beobachter sozialer Entwicklungen.” (SWR, Christoph Vratz)

“Man erfährt also in dieser Biographie nichts an societyträchtigem Nervenkitzel, dafür umso mehr über das Ethos (und die Verantwortung) des „Musikmachens“.  Und das ist, in Zeiten medialer Omnipräsenzen, lehrreicher, als man meinen mag.” (Salzburger Nachrichten, Karl Harb)

„Entscheidend bleibt das feinfühlige Porträt eines feinfühligen Künstlers, der sich selbst nie als Mittelpunkt, sondern zuerst als Diener und Vermittler versteht – und damit die Ohren selbst für solche Werke neu öffnet, die man schon rundum zukennen glaubte.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerald Felber)

“Es ist ein Buch über einen Mann, den man bewundern muss” (Online Merker, Renate Wagner)